Wenn am Ende der Saison die Medaillen vergeben werden für die spektakulärsten Spiele der Saison, dann wird diese Partie ganz sicher nicht ausgezeichnet werden:
Neusser EV gegen EG Diez-Limburg - das war am Freitagabend durchaus schmale Kost, die den Zuschauern geboten wurde. Nicht überraschend für Rockets-Trainer Frank Petrozza, der vor diesem Gegner gewarnt hatte. Für die EGDL war es ein Spiel, dass du eigentlich nur verlieren kannst, selbst wenn du es gewinnst. Am Ende stand ein 5:2 (1:0, 1:1, 3:1)-Erfolg der Raketen auf der Anzeigentafel. Der siebte Saisonsieg im siebten Spiel.
 
So mancher Eishockeyfan wird am Freitagabend vor dem Liveticker gesessen und immer wieder auf aktualisieren geklickt haben. Da muss doch mehr passieren als das, was da angezeigt wird! Tatsächlich aber stand es bis zur 33. Minute „nur“ 1:0 für die Rockets, die den Gegner beim ersten Aufeinandertreffen in Diez noch zweistellig geschlagen hatten. Den Führungstreffer hatte RJ Reed besorgt (12.), davor und danach passierte nicht so wahnsinnig viel am Neusser Südpark.
 
Und das, was in der 33. Minute passierte, war auch nicht nach dem Geschmack von Frank Petrozza, denn da glich Lukas Siebenmorgen für vorbildlich kämpfende Gastgeber zum 1:1 aus. „Es war von Beginn an das erwartet harte Stück Arbeit“, gab der EGDL-Coach später zu Protokoll. „Wir haben leider nur das gemacht, was nötig war. Oft hat uns der richtige Biss gefehlt. Aber ich möchte das nicht zu kritisch bewerten. Wir haben uns gegen einen tief stehenden Gegner einfach schwer getan.“
 
Neuss hatte sich taktisch ideal auf das Spiel der Gäste eingestellt, den Gegner in der neutralen Zone mit kompakter Manpower in Empfang genommen und die Räume eng gemacht. „Und wenn dann nicht gleich von Beginn an alles klappt, dann kommt schnell Frust auf“, sagte Petrozza. „Wir haben viel versucht, aber irgendwie wollte nichts klappen. Und dann bist du natürlich irgendwann genervt. So haben wir dann auch gespielt.“
 
Der Sieg stand unterdessen auch nach dem Ausgleich nie wirklich zur Disposition. Tobias Schwab (35.) besorgte die knappe 2:1-Führung nach dem zweiten Drittel. Und im Schlussabschnitt trafen RJ Reed (46.) sowie Kevin Lavallee im Doppelpack (58., 60.). Neuss konnte durch Maximilian Bleyer zwischenzeitlich verkürzen (60.), ging am Ende aber mit einer 2:5-Niederlage vom Eis.
 
„Wir sind gekommen, um die drei Punkte zu holen. Und wir fahren mit den drei Punkten im Gepäck wieder nach Hause“, brachte es Petrozza auf den Punkt. „Auch aus solchen Spielen müssen wir lernen. Wir dürfen uns nicht dem Gegner anpassen und von unserem Plan abweichen.“ Das wird schon am Sonntag extrem wichtig, wenn Vizemeister Hamm zum großen Pinktober-Heimspiel an den Diezer Heckenweg kommt (19.30 Uhr). Die Eisbären schlugen am Freitagabend den EHC Neuwied in eigener Halle und feierten damit den dritten Sieg in Serie. Diese Partie hat dann schon eher das Potenzial für eine Medaille in der Kategorie „spektakulärste Spiele“.
 
EG Diez-Limburg: Stenger (Guryca) - Seifert, Wex, Naumann, Günther, Krämer, Mörschler - Firsanov, Lademann, Schwab, Lavallee, Reed, Bruch, Luft, Piwowarczyk, Grund, Gimenez, Mainzer.
Schiedsrichter: Lars Müller.
Zuschauer: 70.
Tore: 0:1 RJ Reed (12.), 1:1 Lukas Siebenmorgen (33.), 1:2 Tobias Schwab (35.), 1:3 RJ Reed (46.), 1:4 Kevin Lavallee (58.), 2:4 Maximilian Bleyer (60.), 2:5 Kevin Lavallee (60.).
Strafminuten: Neusser EV 8, EG Diez-Limburg 6.
Der Ausblick
Sonntag, 27. Oktober, 19.30 Uhr: EGDL vs Hammer Eisbären

 

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Nächstes Heimspiel
So. 24.11.2019 - 19:30 Uhr
 Eisbären Hamm

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